Feedback, Fallgeschichten & Erfahrungen


An dieser Stelle finden Sie Feedback von Menschen, mit denen ich gearbeitet habe. Eingebettet in kurze Schilderungen der Fallgeschichte, sollen Ihnen diese Beispiele einen Einblick in meine Arbeitsweise und deren mögliche Wirkungen vermitteln. 


Eine Empfehlung: lesen Sie mit offenen Herzen und gleichzeitig mit einem realistischen Sinn für die Individualität. Jeder Fall ist anders. Manchmal läuft es sehr beispielhaft und einfach - manchmal nicht.


Mein Dank geht an dieser Stelle an die Mutigen, die bereit waren, mir offenes Feedback zu geben und mit deren Erlaubnis ich ein Stück ihrer Geschichte hier erzählen darf.













Auftrittsangst 

Wenn die „Bühne“ die Schweißperlen auf die Stirn treibt


Alleine der Gedanke an die damalige Situation, dieses Bühnenszenario…erzeugte 

in mir ein Aufgeregtsein. Das es möglich ist, auf so vergleichsweise einfache Art und Weise den Schrecken vor diesem Erlebnis zu verlieren, hat mich sehr überrascht. Die Havening-Sitzung hinterließ eine große Erleichterung in mir. 

Das Gefühl ist bis heute stabil. Ich fühle mich befreit.“


Selbstständiger Berater, 59 Jahre         



Beratungsthemen: Auftrittsangst, Gefühl von Bloßstellung, Ausgeliefertsein, 

erlebter Übergriff, Widerstände


Der Klient kam mit einer Angst, die in Situationen spürbar wurde, die im weitesten Sinne mit „halb unfreiwillig Auftreten und vor einer Gruppe/auf einer Bühne stehen" zu tun hatte. Als Beispiel schilderte er ein Erlebnis, das sich kurz zuvor während einer Fortbildung ereignet hatte. Er stellte sich zu Demonstrationszwecken der Trainerin vor der Gruppe zur Verfügung und wollte dabei ein eigenes Thema bearbeiten. Die Fragen der Trainerin und ihre Anleitung lösten bei dem Klienten innerhalb von Minuten starke Widerstände aus, die es ihm fast unmöglich machten, sich einzulassen und anzuvertrauen. 


Obwohl sich der Klient freiwillig gemeldet hatte und gerne an seinem Thema arbeiten wollte, fühlte er sich in die Ecke gedrängt und bloßgestellt. Er reagierte mit Abwehr und Gereiztheit auf die Anleitungen. Ähnliche Reaktionen hatte er bereits in der Vergangenheit bei sich als unverhältnismäßig erlebt. 


Im Laufe unseres Gespräches fiel ihm eine Situation ein, die er als 9-jähriger mit seinem Opa erlebt hatte, den er sehr liebte. Der Großvater war während einer Weihnachtsfeier im Gemeindesaal vom Enkel unbemerkt auf die Bühne gegangen und hatte voller Stolz seinen Enkel angekündigt, der jetzt gleich für alle Gitarre spielen würde. 


Er hatte damals erst kurz vorher mit dem Gitarrespielen begonnen und fühlte sich unter fürchterlicher Scham wie zum Schafott getrieben. In Folge hatten Situationen, in denen er sich auch nur annähernd genötigt oder auf die „Bühne gezerrt“ fühlte, die alten Wunden fühlbar gemacht und ein Abwehrmuster mit starken Widerstand ausgelöst. Der Klient erlebte während des Havenings noch einmal die Erstarrung und ein Empfinden wie vom Blitz getroffen zu sein.


Das Ergebnis unserer Arbeit: Die Gefühlsmischung mit der Angst vor Bloßstellung und dem erlebtem Übergriff konnten wir mit Havening erfolgreich auflösen. Das vorher psychisch notwendige Schutzverhalten in Form von Widerstand/Abwehr gegen "eine Anleitung unter den Augen von Zuschauern" wurde überflüssig.

Auftrittscoaching, Angst vor der Bühne, Auflösung Angst auf der Bühne zu stehen













Angstreaktion auf laute Musik

Radiohören wird ein Albtraum


„Es war einfach schrecklich. Ich verschwand, löste mich auf, war in einer Grauzone, konnte nichts mehr machen. Lag nur noch da und weinte…

Ich bin ziemlich „normal“ geworden. Seit der Behandlung bei Dir, weiß ich von keiner Situation mehr, wo ich derart gelitten hätte. Havening war auf der Stufe meiner Entwicklung das Beste, das mir passieren konnte.“



Rentnerin, XX Jahre         



Beratungsthemen: Starke Angstgefühle, Gewalterfahrung, 

(Radio-) Musik als Trigger von Ängsten


Diese Klientin war einer jener weitgereisten Menschen, die schon große Anstrengungen auf sich genommen haben und viele Schritte auf dem Weg ihrer Heilung gegangen sind. Entfernungen, die zu einem Therapieplatz zurückzulegen waren oder Geld spielten eine untergeordnete Rolle. Sie wollte sich einfach nicht damit abfinden, daß ihre Vergangenheit so sehr ihr gegenwärtiges Leben bestimmt. 


Ihr Anfrage galt einer spezielle Methode, die ich anbiete: Havening (mehr dazu hier).


Sie schilderte mir sehr ausgeprägte Stressreaktionen, wann immer sie lauter Musik ausgesetzt war und konnte gleich zu Beginn unseres Kontaktes die Ursache klar benennen. Ihre starke Angstreaktion wurzelte in Gewalterfahrungen als Kind, die mit Musik verknüpft waren. Bevor ihre Mutter sie schlug, stellte sie die Musik ganz laut: „…Radio laut, dann gibt es Schläge…“.


Diese stark angstbesetzte Verknüpfung aus Musik + Lautstärke + Schläge wurde ein mächtiger emotionaler Trigger in ihrem Leben. Und da Musik an vielen Stellen unseres Alltags - z.B. in Einkaufszentren und Läden oder in der fröhlich feiernden Nachbarschaft - zu finden ist, gleicht es einer Goliathaufgabe und kontinuierlicher Anstrengung, dem entkommen zu wollen. 


Etwas als „schrecklich“ zu empfinden, das für andere Menschen nicht nur ganz normal, sondern sogar mit jeder Menge positiver Gefühle verbunden ist.




Das Ergebnis unserer Arbeit: Ruhe ist für meine Klientin immer noch das, was sie sehr liebt.

Auflösung traumatischer Verkettung

Maren Becker

Selbstbestimmt leben & kraftvoll eigene Wege gehen.


Psychotherapie l Coaching l Workshops

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